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... der HR-Manager und Diversity-Spezialisten weltweit glauben, dass sich Initiativen für mehr Diversity und Inklusion positiv auf ihr Unternehmen auswirken. Das geht aus einer Studie von Culture Amp, einer Plattform für Employer Experience, hervor. Befragt wurden rund 300 Beschäftigte aus dem HR-Bereich sowie Führungskräfte. Dementsprechend groß ist die Bereitschaft, sich für diese Themen zu engagieren und für eine vielfältige, integrative Unternehmenskultur zu sorgen – das sagen zumindest 71 Prozent der Befragten über ihre Organisation. 74 Prozent geben zudem an, dass die oberste Führungsebene solche Initiativen unterstützt. Trotzdem besteht in der praktischen Umsetzung noch Handlungsbedarf.
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... der Personalverantwortlichen geben an, dass sie über unzureichende Ressourcen verfügen, um solche Initiativen in Angriff zu nehmen. Ein weiteres Manko: ein fehlender strategischer Plan hinter den Initiativen, den gut die Hälfte der Befragten vermissen. Bei 83 Prozent der Studienteilnehmenden gibt es zudem kein formelles Mentoren- oder Sponsoringprogramm für Mitarbeitende aus unterrepräsentierten Gruppen. Auch im Bereich Weiterbildung gibt es noch Luft nach oben: Dass bei ihnen im Unternehmen noch keine Diversity- und Inklusions-Trainings für alle Mitarbeitenden angeboten werden, beklagen 40 Prozent. Ein möglicher Grund für diese Defizite in der Umsetzung könnte laut Studienautorinnen und -autoren sein, dass die meisten Organisationen noch am Anfang ihres Veränderungsprozesses stehen. So wurden acht von zehn Diversity- und Inklusions-Spezialisten erst in den vergangenen eineinhalb Jahren eingestellt.
Beitrag von Nina Rheinheimer aus managerSeminare 289, April 2022