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Neue Artikelreihe Social Media für Weiterbildende
Neue Artikelreihe Social Media für Weiterbildende

Ich wollte, wenn ich könnte

Viele Weiterbildungsprofis nutzen bereits Social Media, um sich selbst, ihre Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. In dieser schnelllebigen trendgesteuerten Welt stößt man allerdings schnell auf Herausforderungen, die die anfängliche Motivation schmälern. Lydia Schmölzl zeigt auf, wie man sich in der Flut von Ratschlägen zum Umgang mit Social Media zurechtfindet, wann Tools helfen, den Überblick zu behalten, und wann etwa bezahlte Inhalte wie Social Ads Sinn machen.

„Ich liebe Social Media und die Möglichkeiten, die die Netzwerke bieten. Aber, Social Media lieben mich nicht zurück.“ Dieses Gefühl stellt sich bei vielen Menschen ein, die Social Media professionell für ihr Marketing nutzen, darunter auch Trainerinnen, Berater und Coachs. Warum ist das so? Und was können vor allem Weiterbildungsprofis tun, um ihre Anfangseuphorie Social Media gegenüber nicht nur zu erhalten, sondern zu nähren?

Die verdammte Verfügbarkeit

Eine Hürde muss bereits genommen werden, noch bevor auch nur ein Like gesammelt ist. Und gerade diese Hürde scheint oft paradox: Die sozialen Netzwerke sind zu verfügbar. Sie sind dermaßen omnipräsent, dass es sogar schwer wird, ihnen zu entgehen, wenn man das will.

Das liegt unter anderem daran, dass es keine Gatekeeper gibt. Musste man zu Facebooks Kindertagen zumindest noch von einem bestehenden Nutzer oder einer Nutzerin in den semi-elitären Kreis der königsblauen Community eingeladen werden, ist man heute schneller bei einer neuen Plattform angemeldet, als man sich den Namen merken kann. Für die textbasierte App „Threads“ aus dem Meta- bzw. Instagram-Kosmos ist zum Beispiel nicht einmal mehr ein eigenes Profil notwendig. Die persönlichen Daten werden von Instagram übernommen, die Connections und Follower ebenfalls – drei Minuten, zwei Klicks, ein neues Netzwerk. Doch diese ständige Verfügbarkeit und das Wissen darum, dass man sich jederzeit hinsetzen und am eigenen Social-Media-Auftritt arbeiten kann, sorgen dafür, dass man es nicht tut. Man kann schließlich auch noch warten und erst am Nachmittag das erste Video drehen – oder eben 2027.

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