Im Sommer 2001 macht bei Xerox in Deutschland ein Bild die Runde. Es zeigt Straßen, sanfte Hügel und einen Berg, über dem eine große Sonne leuchtet. Eine Menschengruppe ist abgebildet sowie Gegenstände wie Flipchart, Laptop und Zelt.
Das eigenwillige Landschaftsbild mit den Symbolen illustriert die Meilensteine eines Veränderungsprozesses, den der Anbieter technischer Bürogeräte und Berater für das Office-Management durchläuft. Zum Einsatz kommt es in einer großen, den Change-Prozess thematisierenden Konferenz. Die Mitarbeiter sind von dem Plakat so begeistert, dass das Motiv nach der Veranstaltung für sie sogar auf T-Shirts gedruckt wird. Das Bild liefert Gesprächsstoff für viele Meetings, und auf diese Weise wird allmählich allen klar, worum es bei dem Veränderungsprozess geht und wo man sich selbst in den Wochen und Monaten zwischen Sommer 2001 und Frühjahr 2002 gerade befindet.
“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.” Diese alte Erkenntnis reicht weit in die Entstehungsgeschichte des Menschen zurück. Die Idee der Nutzung von Bildern, Illustrationen und Zeichnungen zur Informationsvermittlung oder -konservierung hat ihre Ursprünge unter anderem in der Höhlenmalerei, den Hieroglyphen der alten Ägypter oder den Notizen und Zeichnungen eines Leonardo da Vinci.
Dass das Prinzip der visuellen Verdeutlichung heute mehr denn je auch für Personalentwickler, Trainer und Moderatoren im Feld der Personal- und Unternehmensentwicklung gilt, zeigt die weltweit wachsende Nutzung von Bildern und Visualisierungen.
Extras:
- Übersicht: Acht Anbieter von Visualisierungen und ihre Leistungen.
- Info-Kasten: Was Visualisierungen bewirken.
- Übersicht: Bilder und ihre Einsatzfelder - Beschreibung, Verwendungsmöglichkeiten und Nutzen unterschiedlicher Visualisierungstypen.